Heizmatte für IBC COntainer - Effektive Containerheizer

Wie beheizt man IBC-Container?

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Als praktische Transport- und Lagerbehälter sind IBC-Container im produzierenden Gewerbe häufig im Einsatz – insbesondere in der Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft. Dabei stellen temperaturempfindliche Rohstoffe und Vorprodukte, wie Flüssigfutter oder andere viskose Materialien, hohe Anforderungen an die Lagerung. Um die Einhaltung hygienischer Vorschriften sicherzustellen, die Viskosität der Stoffe zu bewahren oder Frostschäden zu vermeiden, ist oft eine gezielte Temperierung erforderlich. Deswegen kommen in der Lebensmittelproduktion spezielle Containerheizer zum Einsatz. Von der universellen Heizmatte bis hin zur Isolierhaube stehen unterschiedliche Systeme zur Auswahl. Wie sie funktionieren und wie man einen Container heizt, stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor.

IBC-Container – effektives und robustes Packmittel

Sogenannte Intermediate Bulk Container, kurz IBC, sind Standard-Großgebinde mit einem enorm breiten Anwendungsspektrum. Die solide Tankblase aus Hart-Polyethylen (HDPE) eignet sich für Lagerung und Transport von unterschiedlichen Flüssigkeiten und rieselfähigen Feststoffen. Ob Wasser, Lebensmittel oder sogar Gefahrstoffe – diese Container sind wahre Alleskönner. Ein umfassender Metallrahmen sorgt für zusätzliche Stabilität und erlaubt das Stapeln der Behälter. So wird der Platzverbrauch bei Lagerung und Transport reduziert und die Effizienz im täglichen Gebrauch deutlich gesteigert. Eine Kunststoffpalette als Basis der Konstruktion ermöglicht die Aufnahme durch jeden gängigen Hubwagen, Gabelstapler oder sonstige Flurförderfahrzeuge. Außerdem steht eine große Auswahl an speziellem Zubehör zur Verfügung, das Umschlagvorgänge erleichtert und es ermöglicht, den Behälter zu beheizen.

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Lagern, Transportieren, Heizen & Mischen – Einsatzbereiche in der Lebensmittelproduktion

Die Einsatzmöglichkeiten von IBC-Containern haben sich in der Lebensmittelproduktion erheblich weiterentwickelt. Längst dienen diese Großgebinde nicht mehr ausschließlich dem Transport. Dank ihrer robusten Konstruktion und einfachen Handhabung ermöglichen sie inzwischen, wesentliche Schritte des Produktionsprozesses direkt im Behälter durchzuführen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Nutzung von Containerrührwerken, die sich bereits als Standard etabliert haben. Diese Systeme verhindern nicht nur das Entmischen oder Aushärten von Stoffen während der Lagerung, sondern eröffnen auch zusätzliche Möglichkeiten: Das direkte Mischen und Rühren von Stoffgemischen im Lagerbehälter spart Zeit und reduziert die Anzahl von Umfüllvorgängen. Das Hinzufügen von Zusatzstoffen oder die Herstellung komplexer Mischungen kann ohne weitere Transporte direkt erfolgen. Der Mehrwert liegt klar auf der Hand: Weniger Umfüllprozesse bedeuten nicht nur weniger Aufwand, sondern minimieren auch das Risiko von Verunreinigungen oder Kontaminationen, die in der Lebensmittelproduktion absolut zu vermeiden sind. Dies ist besonders relevant bei empfindlichen Rohstoffen wie Milchprodukten, Flüssigfutter oder Konzentraten, deren Qualität durch zusätzliche Handhabung beeinträchtigt werden könnte. Zusätzlich bietet die direkte Verarbeitung im Behälter wirtschaftliche Vorteile. Durch die Reduzierung von Umschlagschritten werden Ressourcen geschont, Reinigungsaufwände minimiert und Produktionsabläufe effizienter gestaltet. Moderne Zubehörlösungen wie Systeme zum Heizen, Rührwerke oder Dosiersysteme machen das Gebinde zu einem multifunktionalen Werkzeug, das sich flexibel an die Anforderungen in der Lebensmittelproduktion anpassen lässt.

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Warum Lebensmittel im IBC-Container beheizen?

Die Frage, wie man IBC-Container richtig beheizt, ist in der Lebensmittelproduktion von zentraler Bedeutung. Gerade hier spielt die exakte Temperierung eine entscheidende Rolle, um die Qualität der gelagerten Vorprodukte und Materialien zu sichern. Ohne ein geeignetes Heizsystem drohen mehrere Herausforderungen:

  • Viskositätsverlust: Flüssige Vorprodukte oder Mischungen wie Sirupe, Honig oder flüssige Futterstoffe können bei niedrigen Temperaturen zähflüssig oder sogar fest werden. Dies erschwert das Abfüllen, Dosieren und Weiterverarbeiten erheblich.
  • Hygienische Risiken: Temperaturschwankungen, insbesondere im unteren Bereich, können zur Kondenswasserbildung führen, was wiederum das Risiko von Verunreinigungen oder Schimmelbildung erhöht – ein absolutes No-Go in der Lebensmittelproduktion.
  • Frostschäden: Wasserbasierte Produkte oder empfindliche Flüssigkeiten können bei Minusgraden gefrieren, was nicht nur die Ware unbrauchbar macht, sondern auch die Tankblase selbst beschädigen kann.

Doch wie heizt man einen IBC-Container effizient und sicher, um all diese Risiken zu vermeiden? Die Antwort liegt in speziellen Heizsystemen, die für die Anforderungen der Lebensmittelproduktion entwickelt wurden. Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, welche Lösungen es gibt und wie diese dabei helfen, Ihre Lager- und Transportbehälter zuverlässig zu heizen.

Die Isolierhaube

Die einfachste Form einer Temperierung ist die Isolierhaube. Sie selbst stellt keinen Containerheizer dar, sondern schirmt den Behälter nur bestmöglich gegen den Verlust von Wärme ab. Gute Isolierhauben sind passgenau auf die Gebinde zugeschnitten, um mögliche Lücken in der Isolationsschicht zu vermeiden. Sie verfügen über vordefinierte Durchgänge, um Befüll- und Entnahmevorgänge durchzuführen oder andere Zubehörteile einzusetzen, ohne jeweils die komplette Hülle abnehmen zu müssen. Häufig werden diese wärmeerhaltenden Hauben auch in Verbindung mit einem einfachen Containerheizer eingesetzt, sodass Wärme zugeführt und erhalten werden kann.

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Die IBC-Heizmatte

Ein solcher einfacher Containerheizer ist die Heizmatte. Üblicherweise wird diese Matte zwischen Palette und Tank gelegt, um den Behälterboden zu beheizen. So erfolgt eine Temperierung von unten. Über die entstehende aufsteigende Wärme ist eine bestmögliche Verteilung der Hitze im Behälter gewährleistet. Im Verbund mit dem Isoliermantel ergibt sich so eine effektive Kombination, um die Temperatur im Behälter dauerhaft und verlässlich erhöhen. Doch Vorsicht: bei diesem Heizsystem kann die Temperatur auf der Außenseite bis zu 90 °C erreichen. Deswegen darf die Matte nie an einem ungefüllten Lagertank betrieben werden, dieser könnte beim Beheizen im ungünstigsten Fall sogar schmelzen.

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Der Heizmantel

Eine Kombination aus Heizmatte und Isoliermantel ist der Heizmantel. Bei diesem System wird nicht der Boden der Tankblase beheizt, sondern alle vier Seitenflächen. Außerdem isoliert dieser praktische Containerheizer zusätzlich. Je nach Bedarf lässt sich der Heizmantel einfach anlegen und wieder abnehmen. So wird jeder Behälter im Handumdrehen zum Heiztank. Besonders gut eignet sich dieses Heizsystem für den Transport und die Lagerung von Waren und Gütern, die eine konstante Temperatur erfordern, um ihre Viskosität zu erhalten.

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Die Containerheizung

Sozusagen das Premiumprodukt ist die Containerheizung. Sie wird fest an dem Gebinde installiert, um den Behälter zu beheizen, und lässt sich nicht ohne weiteres von einem zum anderen Tank umsetzen. Als Gegenstück zur reduzierten Flexibilität steht jedoch auf der Habenseite die größte Leistungsfähigkeit aller vorgestellten Containerheizer. Diese Lösung eignet sich vor allem dann, wenn immer wieder dasselbe Gebinde erwärmt werden soll. Eher ungeeignet sind Containerheizungen dagegen bei wechselnden Verwendungen.

Containerheizer für IBC-Container – Nicht nur für die Lebensmittelproduktion geeignet

Immer dann, wenn neben der Lagerung auch noch das Beheizen des Inhalts erforderlich ist, sind flexible Containerheizer eine effektive Lösung. Je nach Verwendungszweck bieten sich hier unterschiedliche Systeme an, die sich auch effektiv kombinieren lassen. Ob Heizmatte oder aufwändige, fest installierte Beheizung, die Spanne an Lösungen zum Beheizen ist weit gefasst. So findet sich für jede Anforderung das richtige Produkt. Das gilt nicht nur für das produzierende Gewerbe. Auch für Gartenfreunde oder Anwendungen in der Landwirtschaft stellen die unterschiedlichen Containerheizer praktische Lösungen dar. So lässt sich einfach und unkompliziert Gießwasser vor dem Einfrieren schützen oder das Wasserreservoir zur Versorgung einer Weidetränke vor Frost bewahren.

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